Wir alle zusammen für eine lebenswerte Welt

Wir verbinden achtsame & bewusste Menschen mit nachhaltigen Unternehmern

Wir sind eine Community von Menschen, die gesund, nachhaltig und enkeltauglich leben wollen und unterstützen mit unserer Kaufentscheidung diejenigen Unternehmen, welche diese Produkte anbieten.

Vor welchen Herausforderungen stehen wir als Menschheit?

 Wir stehen als Menschheit vor riesigen ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Nicht nur das Klima ändert sich mit allen bekannten Auswirkungen wie Überschwemmungen, Dürren, Stürmen und anderen Katastrophen, sondern auch die primären Regenwälder schrumpfen, die Biodiversität nimmt rapide ab und die Meere verkommen zur globalen Müllhalde.

Welche Zukunft erwarten wir bei diesen Aussichten für unsere Kinder und Enkel?

Die Verantwortung tragen sowohl die Konzerne, die Politik als auch die Konsumenten. Industrie und Politik geben sich die Klinke in die Hand und positive Änderungen sind von diesen Seiten nicht zu erwarten.

Es sind nur wenige Konzerne, die das Angebot bestimmen. Deren Interesse besteht darin, mit möglichst geringen Kosten und möglichst hohen Preisen maximale Gewinne zu realisieren. Trotz aller Probleme, die wir aufgrund dieser Entwicklung sehen, wie Ausbeutung und Umweltzerstörung, findet praktisch keine Änderung zu nachhaltigem Wirtschaften statt. Viele Konsumenten freuen sich nach wie vor über das riesige Angebot im Discounter zu günstigen Preisen und fragen nicht, wie das eigentlich funktionieren kann. Das liegt zum Teil an mangelndem Interesse, aber vor allem an unzureichender Aufklärung. Informierte Bürger, die sich darüber im Klaren sind, dass sie mit ihrem Geldbeutel darüber mitentscheiden, was angeboten wird, sind aber von der Industrie nicht erwünscht. Für den Staat ist der Bürger Steuerzahler und für die Industrie ist er Konsument. Wollen wir wirklich, dass das so bleibt? Wenn das so bleibt, haben wir keine positiven Aussichten auf die Zukunft.

„Wir brauchen Gemeinschaften, deren Mitglieder einander einladen, ermutigen und inspirieren, über sich hinaus zu wachsen.“ Prof. Dr. Gerald Hüther

Was können wir Bürger und Unternehmer jetzt tun?

Wenn wir das ändern wollen, müssen die Bürger transparent über die Zusammenhänge informiert werden, damit wir endlich bewusste Bürger haben, die sich dann für nachhaltige Alternativen entscheiden und eine Trendwende einleiten.

Wenn von Industrie und Politik nichts zu erwarten ist, dann bleiben nur noch die Bürger übrig, die die Verantwortung für eine enkeltaugliche Zukunft in die eigenen Hände nehmen. Wir Bürger, die sich Gedanken darüber machen, welche Auswirkungen unser Handeln hat und über entsprechende Lösungen nachdenken, haben viel mehr Macht als die wenigen Konzerne – wenn wir uns richtig organisieren.

Denn wenn sich die Gesamtsituation ökologisch verschärft, wie wertvoll werden dann nachhaltige Ressourcen und entsprechende unternehmerische Konzepte mit nachhaltigen Produkten und Angeboten für einen ganzheitlich ökologischen Lifestyle?

Können wir wirklich etwas verändern?

In einem Vortrag zur Postwachstumsökonomie sprach Prof. Dr. Niko Paech vom Wandel aus den Nischen als Bottom-up Bewegung. Demzufolge sei es nicht so, dass die Veränderung aus Nischen erst Mehrheiten erreicht haben müsse, damit sich politisch etwas tut. Er spricht in diesem Zusammenhang von der sozialen Diffusion, der Durchdringung eines sozialen Systems mit neuen Produkten, Lebensstylen, Designs etc. Der Kern der Theorie ist folgender:

„Ein Mensch ist dann bereit, eine herausfordernde Veränderung umzusetzen, wenn dieser Mensch nicht ganz alleine ist, sondern noch andere da sind, die das auch tun oder diesem Wandel eine sehr positive Sinnzuweisung entgegenbringen und das bestärken. Die Interaktion zwischen den Menschen ist das Moment und nicht die Aufklärung oder die Ansprache aus der Politik. Deswegen müssen wir die feinen Beispiele der Akteure sichtbar werden lassen. Nur das vorgelebte Beispiel in seiner ganzen Authentizität verhilft zum Umdenken der Menschen.“ Prof. Dr. Niko Paech

Außerdem glaube ich, dass das Prinzip der Konkurrenz und des Verdrängens keine Zukunft hat. Die Zukunft gehört der Transparenz, Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit.

Wer lässt sich gerne von den Medien, der Industrie und der Politik etwas vormachen? Ich glaube niemand.

Es ist normal und ganz natürlich, dass ...

  • wir aus den Medien die wahren Zusammenhänge erfahren wollen.
  • wir keine Kleidung aus ausbeuterischer Produktion und keine vergifteten Lebensmittel kaufen wollen.
  • wir von Parteien integres Handeln verlangen.

In allen drei Bereichen werden unsere berechtigten Erwartungen allerdings massiv enttäuscht. Damit sich das ändert, ist es jetzt an der Zeit, dass wir Bürger und Unternehmer uns zusammenschließen und zusammen eine Alternative entwickeln, um gemeinsam zu profitieren.

Was können wir jetzt tun?

Der Börsenexperte Dirk Müller sagte, die Eliten seien hervorragend organisiert, die Bürger dagegen nicht. Trifft dies aber nicht auch auf die Gründer und Unternehmer kleiner und mittlerer Unternehmen zu? Natürlich gibt es auch hier verschiedene Netzwerke und Organisationen, nur sind diese weit weniger mächtig als die der Eliten aus Industrie und Politik. Zudem findet dabei neben der reinen Information oft nur unverbindlicher Austausch statt und keine organisierte zielgerichtete Zusammenarbeit.

Der andere Aspekt, der damit zusammenhängt betrifft die Frage, welche Interessen, egal ob Gründer oder Konzernchef, überhaupt bestehen und verfolgt werden. Denn leider besteht für die meisten der Zweck des Unternehmens darin, Gewinne zu erwirtschaften. Dabei sollte der Kunde im Mittelpunkt stehen, woraus folgt, dass der Nutzen für den Kunden der Zweck des Unternehmens sein muss. Der Gewinn ist dann die logische Konsequenz. Noch weiter gedacht, muss dieser Nutzen aber nicht nur für den Kunden generiert werden, sondern auch für alle Beteiligten. Mit dem Konzept der Kreislaufwirtschaft kann den Folgen für Umwelt und Natur und damit der Berücksichtigung nachfolgender Generationen verantwortungsvoll begegnet werden. Daher kann unternehmerischer Erfolg nur dann bestehen, wenn der Kunde ein sinnvolles und nachhaltig erzeugtes Produkt kauft, welches ihm gut tut und der Umwelt und Natur nicht schadet.

Unternehmerischer Erfolg darf nur noch dann gelten, wenn die Lebensgrundlage zukünftiger Generationen nicht beeinträchtigt, sondern erhalten wird!

Die Konsequenz, die sich daraus ergibt, besteht darin, dass wir Gründer, Unternehmer und Bürger, die sich alle über die Zusammenhänge im Klaren sind, verbünden. Der Ansatz von Green Business Heroes besteht u.a. darin, dass dem Kunden die Möglichkeit gegeben wird, am Kreieren dieser Produkte mitzuwirken, wodurch die Kunden ein Teil der Organisation werden. Je mehr Menschen Teil unserer Community werden, desto mehr können darüber informiert werden, welche ökologischen Alternativen unsere Unternehmen im Netzwerk, die Green Business Heroes, anbieten. Und je mehr Feedback die Community den Unternehmen über ihre Angebote bereitstellt, desto mehr können die Wünsche der Menschen berücksichtigt werden. Auf Basis von Dialog, Transparenz und Nachvollziehbarkeit wird Vertrauen und Partnerschaft zwischen den Unternehmen und den Bürgern aufgebaut. Schließlich lösen sich die harten Fronten auf, wodurch der klassische Vertrieb mit pfiffigen Marketinggags und verführerischen Floskeln ausgedient hat. Wo es bisher um die Frage und den Wettbewerb darüber ging, wer mehr verkauft, werden durch Integration der Kunden diese zu Treibern des unternehmerischen Fortschritts auf nachhaltiger Basis.

„Wir profitieren alle, wenn wir unser Wissen zusammen bringen und miteinander verbinden. Jeder von uns hat dann sofort doppelt so viel. So kann man das Hirn multiplizieren.“ Prof. Dr. Gerald Hüther

Ohne Frage haben die Konzerne mehr Budget für Marketing, niedrigere Kosten und mehr Markenbekanntheit. Auf der anderen Seite sind sie aber auch träger als kleine und mittlere Unternehmen und weisen einen geringeren Innovationsgrad auf. Außerdem sind sie nur wenige und wir sehr viele. Wenn wir uns also zusammenschließen und organisieren, können wir uns durch das zunehmende Vertrauen der Bürger zu einem großen Gegenspieler der Konzerne entwickeln. Je mehr informierte und bewusste Bürger ihre Kaufentscheidungen an der Nachhaltigkeit ausrichten, desto geringer wird der Absatz konventioneller Produkte der Konzerne. Entweder reagieren diese dann in unserem Interesse und bieten ethisch vertretbare Produkte an oder sie verschwinden vom Markt.

Ich glaube, dass wir Verbraucher und Unternehmer einen wesentlichen Beitrag leisten können, eine lebenswerte Zukunft zu gestalten.